Willkommen ...
... und guten Tag auf den Seiten der ehemaligen
Synagoge Affaltrach, heute Museum zur Geschichte
der Juden in Stadt und Landkreis Heilbronn. Das
Museum ist vom 15. März bis 15. November 2026
sonntags von 15 -17Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Es können weiterhin Besuche im Museum und
Führungen durch die Ausstellungen und über den
jüdischen Friedhof Affaltrach vereinbart werden.
Der "Jüdische Kulturweg Heilbronner Land"
führt zu 60 Stätten mit jüdischer Vergangenheit an
30 Orten in der Region Heilbronn.
Mehr über Obersulm und seine Teilorte: hier. Einen Videofilm zur Synagoge und zum jüdischem Friedhof Affaltrach finden Sie hier.
Die nächste Veranstaltung:
Dienstag, 14. April 2026 - 19 - 20 Uhr: Vortrag Dr. Lucke -
"Das Zusammenleben von Juden und Christen in Lehren vor 200 Jahren"
Die in dem ehemaligen Ritterschaftsdorf Lehrensteinsfeld angesiedelten Schutzjuden bildeten vor 200 Jahren eine rührige Gemeinde von über hundert Mitgliedern und erhielten sogar von 1832 bis 1867 den Sitz des Rabbinats. Aus zahlreichen Amtsgerichts- und Gemeinderatsprotokollen lässt sich ab 1799 das jüdische Leben im Ortsteil Lehren um die Judengasse herum detailreich rekonstruieren. Dabei erfährt man so manches, was man nicht vermutet hätte, von Streitigkeiten aller Art, zwischen Juden untereinander und Juden mit Christen. Wie haben es beide Seiten aufgenommen, als der Jude Gumbel Aron 1823 eine ortansässige Christin beim Jägerhaus geschwängert hat? Er wurde Christ, zog zu ihr nach Steinsfeld und nannte sich Christian Steinsfelder. Waren Juden und Christen bis 1820 noch ungefähr gleich arm, so kann man am Bau der Häuser und an ihrem Auftreten ablesen, dass die Juden im 19. Jahrhundert reicher und selbstbewusster wurden. Das führte durchaus auch zu Konflikten, aber im Großen und Ganzen blieb das Verhältnis recht freundlich und friedlich.
Eintrit frei
20 - 22 Uhr Mitgliederversammlung des "Freundeskreis ehemalige Synagoge Affaltrach e.V."
Ein Gedenkstein am Schloss Eschenau - Resultat eines Wettbewerbs an den Schulen im Weinsberger Tal, initiiert durch Vicky von der Wippel, der Enkelin der früheren Schlossbesitzers Alexander von Bernus - wurde bei der Verleihung des Preises in einer kleinen Feier am 28.1.2025 enthüllt. Der Stein erinnert an das jüdische Zwangsaltenheim Eschenau (Dezember 1941 - August 1942), das in einer Dauerausstellung auf der Frauenempore der ehemaligen Synagoge Affaltrach dokumentiert ist. Drei Videos von l-tv dokumentieren den Wettbewerb und die Einweihung des Gedenksteines: Video 1 - Video 2 - Video 3.
Museum Synagoge Affaltrach
Untere Gasse 6
74182 Obersulm-Affaltrach
eMail: museum@synagoge-affaltrach.de
Telefon: 07130-4045780 - Eine Sprachbox ist eingerichtet.
Spendenkonto: IBAN DE17 6205 0000 0013 6678 01
Das Museum ist mit der S-Bahnlinie S4 (Heilbronn - Öhringen-Cappel), Bahnhof Affaltrach, zu erreichen.




